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Parkplatz Rheinparkstadion in Vaduz

Liechtenstein bzw. Vaduz stand eigentlich nicht auf unserem Reiseplan, aber dann hat sich in der 2. Qualifikationsrunde der UEFA Euro League der FC Vaduz gegen …. aus Bulgarien durchgesetzt und Eintracht Frankfurt durfte zum Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde ins beschauliche Liechtenstein reisen. Da wir ohnehin am Wochenende in die Schweiz fahren wollten, haben wir kurzerhand die Anfahrt einen Tag vorgezogen – Auswärtsfahrt.

Wir sind erst am späten Nachmittag erst losgefahren und in die Nacht gekommen. Zudem war noch ein Grenzübergang von Österreich in die Schweiz gesperrt, sodass wir noch einen Umweg fahren musste. Um ein Uhr morgens waren wir bei strömendem Regen auf dem Parkplatz des Rheinparkstadions in Vaduz angekommen. Auf dem Parkplatz standen um die zwanzig Wohnmobile. Die Landeskennzeichen waren aus ganz Europa – nur kein deutsches Nummernschild war zu sehen.

Der Parkplatz liegt sehr idyllisch direkt am Rheindamm mit Blick auf auf das Vaduzer Schloss. Da Vaduz noch nicht einmal 6.000 Einwohner zählt, ist die Stadt nicht groß und vom Parkplatz aus zur Fußgängerzone ist es nicht weit.

Direkt vor dem Stadion ist ein kostenloses, öffentliches WC und die Sauberkeit war auf Schweizer Niveau. Am Tag nach dem Spiel war morgens früh der Putzdienst bereits vor Ort.

Ver- und Entsorgung ist nicht möglich und Strom gibt es auch nicht. Im Bereich der Parkplätze für die Reisebusse und in der Nähe der Ticketschalter gibt es freie Wasserhähne, sodass Frischwasser aufgefüllt werden kann. Eigentlich sind die Wasserhähne für die Busfahrer gedacht, die während der Wartezeit auf die Touristen die Reisebusse putzen.

Direkt am Stellplatz gibt es weder Gastronomie noch Einkaufsmöglichkeiten. Dafür sind es wie bereits erwähnt keine zehn Minuten Fußweg bis zur Fußgängerzone mit reichlich Geschäften und Einkehrmöglichkeiten. Etwas versteckt befindet sich auch kurz vor der Fußgängerzone ein großer coop Supermarkt.

Unser Abendprogramm bestand daraus, im Stadion das Fußballspiel zu schauen. An normalen Abenden lässt es sich im Sommer in der Außengastronomie bestimmt gut aushalten.

Der Rheindamm lädt dazu ein, auf diesem mit dem Rad entlangzufahren und das wird reichlich gemacht. Für die Mountainbiker gibt es Liechtenstein auch anspruchsvolle Downhill-Strecken.

Insgesamt waren wir von Vaduz bzw. Liechtenstein begeistert. Mit um die 2.000 Eintracht-Fans vor Ort herrschte Ausnahmezustand und es lohnt sich bestimmt, die Stadt bzw. das Land noch einmal im „Normalzustand“ zu besuchen.

Mendig – Vulkaneifel und Vulkanbräu

…oder auch:„Fahr mal schnell hin.“ Hierfür eignet sich Mendig durch seine Lage direkt an der A61 ebenso wie für einen ausführlichen Stopp auf einer längeren Urlaubstour.

Der Stellplatz liegt im touristischen Teil von Mendig, wenn man das so sagen kann. Direkt zwischen Lava-Dome und Vulkan-Bräu sowie dem Museumslay, einem kleinen Freilichtmuseum mit Cafe und freiem Eintritt. Die Straße am Stellplatz ist als Durchgangsstraße für LKW gesperrt und dementsprechend ist es dort nachts ruhig.

Die Ausstattung ist für einen Stellplatz der keine Übernachtungspauschale erhebt mehr als ausreichend. Ver- und Entsorgen ist möglich und es gibt auch einige Stromsäulen mit Münzeinwurf. Sanitäre Einrichtungen sind allerdings nicht vorhanden.

Da der Stellplatz kostenlos ist, zieht er im Sommer und Herbst viele niederändische SeniorInnen an, die vorzugsweise die Stellplätze an den Stromsäulen „blockieren“. Wir sind weitgehend autark unterwegs und somit stört uns das weniger. Wenn jemand jedoch auf einen Stromanschluss angewiesen ist, kann dies problematisch werden.

Gastronomie ist in der Nähe ausreichend vorhanden. Von Pizza über Döner bis hin zu verschiedenen gutbürgerlichen Restaurants in Mendig selbst (ca. 800m entfernt) ist für jeden Wunsch etwas dabei. Direkt gegenüber dem Stellplatz liegt das Vulkan-Bräu Brauhaus mit Innen- und Außengastronomie sowie einem Brauereishop für Getränke und Merchandise.
Da zum Zeitpunkt meines Besuchs im Herbst sehr gutes Wetter war, habe ich mich für den Biergarten des Brauhauses entschieden. Leckeres Vulkan Bräu vom Fass und die klassische Brauhaus-Küche lassen keine Wünsche offen.

In der direkten Nachbarschaft kann man vor allem den Lava-Dom mit dem angeschlossenen Felsenkeller sowie das Freilichtmuseum Museumslay mit dem Cafe au Lay besuchen. Alles ist innerhalb von 500-800m gut zu Fuß zu erreichen. Der Besuch im Felsenkeller ist nur im Rahmen einer Führung möglich, die meistens nur ein Mal am Tag angeboten wird. Daher bitte im Vorfeld die genaue Uhrzeit nachschauen.

Für Mobilisten mit Hund bietet der Stellplatz in der direkten Umgebung verschiedene Möglichkeiten, um attraktive Gassirunden zu drehen. Vom Stellplatz aus führen Spazierwege in verschiedene Richtungen. Am besten hat mir der Weg gefallen, der hinter der Museumslay vorbei in die von Vulkangestein geprägte Landschaft führt. In das Museumslay selbst dürfen Hunde mitgenommen werden. Hier gilt jedoch was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Nehmt die Hinterlassenschaft eures Vierbeiners mit!

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Fischers Fritz Camping in Zürich

Wir waren mittlerweile drei Jahre in Folge im August auf dem Campingplatz Fischers Fritz in Zürich. 2018 war ich dort mit befreundeten FotografInnen verabredet und während wir bereits auf der Anfahrt über Blumberg waren, bekomme ich eine Nachricht, dass an dem Wochenende Streetparade in Zürich ist. Zunächst hatte ich mir keine großen Gedanken darüber gemacht. Nachdem ich dann aber im Internet geschaut hatte, dachte ich: „Ups“. Mit ca. einer Million Besuchern ist es die größte noch regelmäßig stattfindende Techno-Festival der Welt.

Von daher war ich etwas überrascht, dass ich vier Wochen vorher noch problemlos einen Platz bei Fischers Fritz Camping buchen konnte. Der Campingplatz liegt in Wollishofen direkt am Zürichsee und bis zur Seepromenade sind es nur ca. 3,5 Kilometer.

Frankfurt’s Campingplätze an der Mainkur am Main oder in Eschersheim an der Nidda liegen deutlich weiter vom Stadtzentrum entfernt als Fischers Fritz. Dazu liegen die Plätze nur an einem Fluss und nicht direkt am See – das ist schon noch einmal eine andere Hausnummer. Die Lage ist genial. Direkt vor der Einfahrt ist eine Bushaltestelle. Mit dem Bus sind es ohne Berufsverkehr und Rush Hour keine zehn Minuten bis zum Bürkliplatz. Mit dem Fahrrad sind etwa zehn Minuten bis in die Innenstadt, und zu Fuß ist es eine gute halbe Stunde. Der Abschnitt bis zum Bahnhof Wollishofen entlang der Straße ist etwas trist. Aber danach gibt es fast nur noch Wege durch Grünanlagen und am Seeufer entlang.

2019 waren wir wieder zum Wochenende der Streetparade vor Ort. Dann wird dort jeder Zentimeter Wiese sowie der Beachvolleyballplatz und der Kinderspielplatz für Zelte genutzt. Trotz des Partyvolks auf dem Campingplatz sind gleichzeitig auch Familien mit kleinen Kindern oder Rentner dort. Vom Hörensagen her soll es früher zur Parade sehr schlimm auf dem Campingplatz gewesen sein. Mittlerweile sorgt Security für Ruhe und Ordnung und zwischen 1 Uhr und 9 Uhr ist keine Musik erlaubt.

Für dieses Jahr hatten wir nicht das Streetparade-Wochenende gebucht. Auf Grünstreifen entlang des kleinen Hafens standen keine Zelte sondern das Restaurant hatte dort Liegen aufgestellt.

Selbst an einem gut besuchten Wochenende geben sich die Campingplatzbetreiber alle Mühe die sanitären Anlagen in Schuss zu halten. Vor allem am späten Vormittag ist dort so ein Andrang, dass das Personal kaum eine Chance hat die Toiletten für eine Reinigung zu sperren. Toiletten und Duschen sind räumlich voneinander getrennt und vor den Räumlichkeiten gibt es überdachte Waschenbecken im Freien.

Da wir dieses Jahr nicht zur Streetparade da waren, war rund um die Uhr alles bestens. Um in die Räumlichkeiten zu kommen, benötigt man einen 4-stelligen Zahlencode.

Ver- und Entsorgung ist auf dem Campingplatz selbstverständlich vorhanden. Bei der Entsorgung kann man allerdings Pech haben, dass irgendjemand trotz Parkverbot die Station blockiert bzw. beengt. Die Entsorgung ist an der Durchfahrt von der Rezeption zu den Stellplätzen und der Gulli ist etwas weit in einer Ecke, sodass eine Entsorgung von Grauwasser mit einem großen Wohnmobil kaum möglich ist. Dafür gibt es aber rund um Zürich an den Autobahnen mehrere Parkplätze und Raststätten, die Ver- und Entsorgung für Grauwasser anbieten.  Für das Chemoklo gibt es einen Entsorgungsraum im Gebäude der Rezeption. 

Strom ist natürlich verfügbar, aber je nach Stellplatz können es einige Meter bis zur nächsten Stromsäule sein. Von daher empfiehlt es sich, ausreichend Verlängerungskabel mitzunehmen.

Neben der Rezeption, die sich in einem alten Straßenbahnwagon befindet, ist mit dem Lädeli ein Mini-Market, der alles für die Grundversorgung hat. Zudem gibt es dort morgens frische Backwaren und für die Zeltcamper eine Kaffeemaschine (2,5 CHF für einen Automatenkaffee).

Vor dem Shop ist eine überdachte Terrasse mit einigen Sitzmöglichkeiten. Diese wird von den Zeltgästen bei Regen sehr gerne genutzt. Teilweise sitzen dort Leute auch mit Laptop und vielleicht arbeiten dort auch Digital Normads.

Zur Anlage gehört auch das gleichnamige Restaurant. Dort waren wir aber noch nie Essen. In Zürich habe ich wenig Vergleichsmöglichkeiten, aber es liegt preislich in dem Rahmen, den ich von Restaurants in der Altstadt kenne. Ein Blick auf die Gäste und den Parkplatz am Abend lässt aber den Schluss zu, dass es eher gehoben ist.

Für die Grillfreunde gibt es direkt am Binnenhafen eine überdachte Grillstation mit zwei Holzkohlegrills und zwei Elektrogrillplatten. Grillfleisch wird auch im Lädeli verkauft. Bei den Fleischpreisen in der Schweiz lohnt es sich, in Deutschland einzukaufen (kleiner Tipp: Bei der Anreise über die A81 und Schaffhausen gibt es in Blumberg den Werksverkauf des Schwarzwaldhofs). Da die Schweiz gegenüber der EU ein Drittland ist, gibt es eine Mengenbeschränkung bei der Fleischeinfuhr.

Wie erwähnt gibt es auf dem Campingplatz das Restaurant für ein romantisches Dinner direkt am Seeufer mit einem grandiosen Blick in Richtung Zürich. Das Kulturzentrum Rote Fabrik ist keinen Kilometer entfernt und somit in Laufweite.

In beiden Richtungen vom Campingplatz gibt es jeweils ein Restaurant. Ansonsten ist es dort sehr ruhig. Kleine Supermärkte gibt es beim Bahnhof Wollishofen und in Kilchberg. Ich war dieses Jahr mit dem Fahrrad beim Supermarkt in Kilchberg und dann hatte es angefangen zu regnen. Da habe ich den Schirm ausgepackt, habe das Rad geschoben und war ich auch in 20-25 Minuten trocken zurück auf dem Campingplatz.

Durch die Nähe zur Innenstadt gibt es natürlich alle Möglichkeiten, die ein Citytrip in eine Großstadt bietet.

Zum Campingplatz gehört die Wakeboard Academy und dort wird alles rund um Wassersport angeboten: Wakeboard, Wasserski, Stand Up Paddeling und Bootsverleih. Für Kinder gibt es ein großes Trampolin und auf der Anlage gibt es einen Fußball- sowie Beachvolleyballplatz.

Ich wollte 2018 nach Zürich, um befreundete FotografInnen zu treffen und mein Bruder wollte dorthin, um mit dem Fahrrad um den See zu fahren. Mit Radfahren habe ich eigentlich wenig zu tun und gehöre ehr zur Fraktion Fußgänger/Wanderer. Da ich 2020 wegen Corona aber nicht mit ÖPNV fahren wollte und auch den Trubel der Großstadt nicht brauchte, hatte ich mich auf das Fahrrad gesetzt.

Am Samstag ging es vom Campingplatz aus im Uhrzeigersinn um den See bis zur Fähre Meilen-Horgen und das waren etwa 35km. Am Sonntag ging es zur Fähre Horgen-Meilen und dann im Uhrzeigersinn um den See zurück bis zum Campingplatz. Mit Abstechern waren das etwa 70km und da die Topografie nicht ziemlich flach ist, war das auch für mich als ungeübter Analogtreter kein größeres Problem. Es kam mehr auf Sitzfleisch als auf Kraft und Ausdauer an.

Ziel für nächstes Jahr ist für mich, die komplette Seerunde zu radeln. In zwei Abschnitten bin ich sie schon gefahren und mit Radwegen ist sie vorbildlich ausgebaut.

Zu zweit mit einem Wohnmobil auf einem der Premiumplätze zahlen wir mit Strom etwas über 160 CHF für ein etwas verlängertes Wochenende von Freitag bis Montag. Das Preisniveau ist höher als in Deutschland, aber so viel kann auch schnell für ein Einzelzimmer für eine Nacht in Zürich City Centre pro Nacht gezahlt werden.

Ich kann den Campingplatz nur uneingeschränkt empfehlen. Sonst wäre wir bestimmt auch nicht drei Jahre in Folge dort gewesen. Ich freue mich jetzt schon auf nächsten Jahr. Das liegt natürlich auch daran wieder Freunde in Zürich zu sehen, aber auch daran das mediterrane Flair am See eine Stunde hinter der Landesgrenze zu genießen.

Blick in den Wonnegau

Mit dem Wohnmobil in den Wonnegau

Der Wonnegau ist eine Verbandsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms und umfasst in Summe elf einzelne Gemeinden in Rheinhessen. Für uns Wohnmobilisten ist der Wonnegau abgesehen vom leckeren Wein interessant, dass es innerhalb der Verbandsgemeinde zehn offizielle Stellplätze und zwei V+E Möglichkeiten gibt.

Wo fahre ich jetzt in der Region genau hin? Diese Frage stellt sich von alleine und ist sehr schwer zu beantworten. Neben den großen öffentlichen Stellplätzen in Osthofen gibt es kleinere öffentliche Stellplätze in Westhofen und in Dittelsheim-Heßloch. Ebenso bieten verschiedene Winzer private Stellplätze an, die teilweise direkt im oder am Wingert liegen.

Jetzt zu den Stellplätzen in öffentlicher Hand:

Dittelsheim-Heßloch
Der Stellplatz liegt direkt hinter der Kloppberghalle. Für die Zufahrt zur Halle unbedingt der Ausschilderung durch die Lerchenstraße folgen (Anlieger frei) und nicht dem Navi folgen, da dies der einzige erlaubte Weg zu Halle ist.
Die Stellplätze selbst befinden sich auf der Rückseite der Halle (Zufahrt links an der Halle vorbei). Der Stellplatz hat weder Ver- noch Entsorgung noch Stromanschlüsse. Die Stromanschlüsse sind Stand Sommer 2020 aber in Bau.

Vom Stellplatz aus ein lohnenswertes Ziel ist der Besuch des namensgebenden Kloppbergs. Hier sind das Weincastell und die Vereinsgaststätte der Kloppbergrunde zu empfehlen. Bitte vorher die Öffnungszeiten recherchieren. Ich war zu Coronazeiten dort und es galten eingeschränkte Zeiten. Alternativ kann man sich ja auch etwas zu Trinken und eine kleine Vesper selbst mit auf den Berg nehmen.
Die Aussicht vom Kloppberg ist einfach faszinierend. Obwohl es lang und teilweise steil bergauf geht, der Weg lohnt sich. (etwa 100Hm und 3km auf dem direkten Weg)

Westhofen

In Westhofen befindet sich der Stellplatz am Rand des Parkplatzes am Nickelgarten. Hier gibt es am oberen Ende zwei recht ebene Stellflächen. Die übrigen Stellplätze sind an rechten Rand des Parkplatzes und für diese sind hohe Keile zu empfehlen, wenn man waagrecht stehen möchte. SAT Empfang ist je nach Laubmenge der Bäume schwierig bis unmöglich. Dafür gibt es auf dem Stellplatz ausreichend Stromanschlüsse, die mit 1 € Münzen bezahlt werden müssen.

Am Ortsrand beider Raiffeisen Tankstelle gibt es eine der zwei frei zugänglichen Entsorgungsstationen des Wonnegaus. Hier muss man einen Abwasserschlauch dabei haben, wenn man Grauwasser entsorgen möchte, da es keinen überfahrbaren Bodeneinlass gibt.

In Westhofen muss man sich auf jeden Fall die Zeit nehmen, durch die Gassen entlang des Seebachs zu schlendern. („An dem Seebach“ für google) Für Auge und Kamera gibt es viel zu entdecken. Je nach Jahreszeit erhält man hier Einblicke in die Arbeit der Weingüter.

Osthofen

Osthofen hat neben der Infothek für den Wonnegau zwei offizielle Wohnmobilstellplätze. Zum einen ist der Festplatz, wenn er nicht als solcher benötigt wird, ein Wohnmobilstellplatz mit gekennzeichneten 10 Plätzen. Bei Bedarf kann der Stellplatz auf über 50 Plätze erweitert werden, wenn der gesamte Festplatz genutzt wird.

Am Festplatz findet sich die zweite Ver- und Entsorgungsmöglichkeit im Wonnegau. Diese ist IMHO viel besser gelöst und auch ohne Abwasserschlauch nutzbar.

Zu den öffentlichen Stellplätzen gibt es noch einige Winzer, die meisteine einstellige Anzahl Stellplätze auf ihren Höfen anbieten. Meistens wird ein Einkauf im Gegenzug erwartet. An der Stelle verweise ich auf Stellplatzführer wie Landvergnügen. Ich bin aber nicht Weinkenner genug, um einzelne Winzer entsprechend empfehlen zu können.

Jetzt aber zu den schönen Seiten des Wonnegaus: Wanderwege und Radwanderwege ohne Ende. Eine recht kurze Runde (2km) ist beispielsweise die Strecke der alljährlichen Weinwanderung am Höllenbrand bei Gundersheim. Vor allem im Herbst bei reifen Trauben ist die Strecke durch eine der ältesten Rotweinlagen Rheinhessens eine schöne Wanderung bzw. eine Radtour. Wenn nicht gerade Weinwanderung ist und die Winzer im Wingert sich und ihre Weine vorstellen, muss man sich seinen Wein selbst mitbringen.

Weitere Informationen sind unter www.wonnegau.de abrufbar.

Wohnmobilstellplatz Karlstadt am Main

Im Sommer 2018 hat Karlstadt den neuen Stellplatz im Ortsteil Mühldorf, der lediglich durch eine Mainbrücke getrennt gegenüber der Innenstadt liegt, eröffnet. Mein erster Besuch dort war ausschließlich zum Übernachten auf dem Weg ins Fichtelgebirgegebirge im September 2018. Die Übernachtung damals hatte Lust auf mehr gemacht. Deswegen stand Karlstadt im Februar 2019 wieder auf dem Reiseplan.

Der Stellplatz liegt direkt am Main, wenn man davon absieht, dass der Mainradweg zwischen Stellplatz und Flussufer entlangführt. Die Stellflächen haben eine wassergebundene Decke (ja, das ist dieser feine Kies, der aber eine hohe Tragfähigkeit hat) und ist dadurch das ganze Jahr über nutzbar.

Für alle Stellplätze sind Stromanschlüsse vorhanden und er verfügt über eine vorbildliche Ver- und Entsorgungsstation. Egal wo das Wohnmobil seinen Abwasserauslauf hat: man kommt problemlos über den Bodeneinlass problemlos. Sollte es nicht 100% passen, hat die Umgebung genug Gefälle, damit das Grauwasser von alleine in den Abfluss fließt. Für Frischwasser gibt es zwei Anschlüsse: Einen mit Gewinde und einen mit einen Bajonett für Gardena kompatible Anschlüsse. Wasser erhält man gegen den Einwurf von Münzen (10ct bis 2EUR werden alles akzeptiert). Je 10ct gibt es etwa 8-10 Liter Wasser. Die Entsorgung ist kostenlos. Der Stellplatz jedoch kostet 9 EUR pro 24h. Der Parkscheinautomat lässt sich leider nur in 24h Schritten füttern.
Je einen Container für Restmüll und für Papierabfall ist vorhanden. Für Altglas wird auf die nahegelegenen Container verewiesen.

In der nahegelegen Wache der freiwilligen Feuerwehr gibt es öffentliche Toiletten. Diese waren jedoch bei beiden Besuchen verschlossen und es waren auch keine klaren Öffnungszeiten ersichtlich.

In der Innenstadt von Karlstadt gibt es für jeden Geschmack etwas zu essen. Mein Favorit ist das Restaurant Alt Franken – eine Kombination aus Gaststätte und Pilsstube mit vielen Stammgästen – die Fremde sehr offen aufnehmen. Die Karte ist fränkisch geprägt, was mir gut gefallen hat.

Im September hatten wir das Wirtshaus Zur Rose besucht. Dieses bietet ebenfalls eine reichhaltige Karte, ist aber im Gegensatz zum bodenständigen Alt Franken in einem modernen Mix mit Stilmöbeln eingerichtet.Darüber hinaus sind Cafés, Bäckereien und Konditoreien in der Kernstadt rund um den Marktplatz zu finden.

Besonders zu erwähnen ist noch die Galerie im oberen Tor. Diese ist freitags von 19:00-21:00 oder nach Absprache geöffnet. Als ich die Galerie besucht habe, wurden von Carlo Dernbach seine humoristische Zeichnungen rund um den Frankenwein gezeigt. Die Galerie ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Fast genau gegenüber dem Stellplatz befindet sich das Kino „Burg-Lichtspiele“. Nachmittags gibt es meist ein Kinderprogramm und abends das Programm für Jugendliche und Erwachsene.

Direkt oberhalb des Stellplatzes liegt die Karlsburg. Diese kann auf verschiedenen, schönen Wanderungen umlaufen werden – eine davon ist der sogenannte Panoramaweg, der gut ausgeschildert ist.

Ich bin war mit dem Rad unterwegs. Meine Lieblingsrunde vom Stellplatz aus habe ich bei Kommot dokumentiert. Die Strecke führt erst durch den Wald auf die Mainberge, anschließend über die Höhen hinunter in die nächste Mainschleife und zum Schluss am Main entlang über Lohr am Main und Gemünden zurück zum Stellplatz. Eine wunderschöne Tour. Wer lieber wandern geht, kann auf Komoot auch schöne Wanderungen ab Karlstadt finden.

Auch ist es nach Würzburg nicht weit. Nur knapp 30km immer am Main entlang mit dem Rad. Der Radweg ist super ausgeschildert und man kann sich eigentlich nicht verfahren. Wem das zu weit ist, in etwa 20 Minuten hat man die Strecke auch mit der Bahn zurückgelegt.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich bestimmt wieder nach Karlstadt kommen werde. Der Stellplatz kostet zwar 9 EUR pro 24h, aber dafür ist alles sehr gepflegt und die Infrastruktur, welche man zu Fuß erreichen kann, stimmt auch. Hoffentlich bleibt das auch in Zukunft so. Ganz klar ist Karlstadt einer meiner Lieblingsstellplätze.

Wohnmobilstellplatz Ilmenauhalle in Bienenbüttel

Nach drei mehr oder weniger lauten Nächten beim Werner Rennen, wollten wir den Elbtunnel noch am Sonntagabend passieren und einen ruhigen Stellplatz ansteuern. Unsere Wahl fiel auf den Stellplatz an der Ilmenauhalle in Bienenbüttel. Nach dem Wochenende mit Dixi-Klos und nur der Dusche im Wohnmobil klang die Beschreibung mit Toilette und sogar einer Dusche geradezu paradiesisch. Weiterlesen

Wohnmobilstellplatz Oberes Ried in Blumberg

Der Wohnmobilstellplatz in Blumberg ist der ideale Ausgangspunkt, um mit der Sauschwänzlebahn zu fahren und genau aus diesem Grund hatten wir diesen Stellplatz angesteuert.

Der Stellplatz liegt am Ortsrand direkt neben Sport- und Tennisplätzen sowie einer ganzen Reihe von Einkaufsmärkten. Obwohl die Hauptstraße in die Stadt am Stellplatz vorbeiführt, ist diese nicht sonderlich stark befahren. Der Durchgangsverkehr fährt auf der B27 und diese ist 1,2 Kilometer entfernt. Somit gibt es kaum Lärmbelastung auf dem Stellplatz. Weiterlesen